Verlag Hans Theissen
Gerhard Stahr: Volksgemeinschaft vor der Leinwand?
Inhalt

Inhaltsübersicht


Erstes Kapitel: Publikumsforschung im Dritten Reich

  1. Propaganda und öffentliche Meinung in der nationalsozialistischen Weltanschauung
  2. Stellenwert des Films in der nationalsozialistischen Propaganda vor 1933
  3. Filmwirkungsforschung an den Universitäten
    1. Expansion der Zeitungswissenschaft
    2. Hans Traub
    3. "Verbot" der Publizistik durch Walther Heide
    4. Hans A. Münster
    5. Rezeption der Demoskopie
  4. Filmwirkungsforschung im Dienst von Staat und Partei
    1. "Lebensgebietsforschung" durch den SD
    2. Propagandawirkungserkundung im RMVP
    3. Berichterstattung der Reichspropagandaämter
    4. Berichterstattung der Gaufilmstellen
    5. Briefe aus der Bevölkerung
    6. Der "Publikus"

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Zweites Kapitel: Struktur des Kinopublikums in den dreißiger Jahren

  1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen für den Kinobesuch zur Zeit der "Machtergreifung"
    1. Filmwirtschaft und Publikum in der Weltwirtschaftskrise
    2. Steuerungsmaßnahmen des RMVP
    3. Die NSDAP und das Kino als Rivalen um die Gunst des Publikums
  2. Kinokonsum ausgewählter Bevölkerungsgruppen
    1. Stadt-Land-Gefälle
      1. Kinobesuch in Stadt und Land
      2. Organisierung des Filmbesuchs auf dem Land durch die Gaufilmstellen
      3. Asynchronität der Filmverbreitung auf dem Land
    2. Ist der Film eine weibliche Kunst? Frauen im Kinopublikum
    3. Jugendliche und Film
      1. Die Häufigkeit des Kinobesuchs Jugendlicher
      2. Film in den Schulen
      3. "Jugendfilmstunden" der HJ
      4. Konkurrenz durch die Filmarbeit der Kirchen
    4. Der Film geht ins Werk? Arbeiter und Kino
      1. Arbeiter und Kino in den zwanziger Jahren
      2. Das Verhältnis der Arbeiterschaft zum "nationalen" Film, den "Bewegungsfilmen" und zum Film "Triumph des Willens"
      3. Besucherorganisation
      4. Das Beispiel der Leuna-Arbeiter

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Drittes Kapitel: Kinokrawalle, Integration und Ausgrenzung bis 1939

  1. Publikumsproteste in den Kinos der Weimarer Republik
    1. "Im Westen nichts Neues"
    2. Kinokrawall als nationalsozialistische Politikform
  2. Kinokrawalle ohne antisemitische Zielsetzung nach der "Machtergreifung"
    1. Propagandistischer Anspruch und Filmprogramm im Widerspruch: SA- und Studentenkrawalle
    2. Kinokrawall als Drohmittel: der Reichsbauernführer und andere Institutionen
  3. Maßnahmen gegen die Kinokrawalle
    1. Ausbau der Filmzensur
    2. Verbot der Filmkritik
    3. Kinogestaltung
    4. Weiterleben der Kinokrawalle bei Studenten
  4. Antisemitische Publikumskrawalle
    1. Der "jüdische Einfluß" auf die deutsche Filmindustrie in der NS-Propaganda
    2. Vertreibung der Juden aus der Filmindustrie und dem Kinogewerbe
  5. Antisemitische Filme
    1. Der Fall "Petterson & Bendel"
    2. Antisemitische Filme seit 1938
  6. Das jüdische Publikum in den Kinos des Dritten Reichs
    1. Die Verbannung des jüdischen Kinopublikums
    2. Filmveranstaltungen des Jüdischen Kulturbundes
    3. Kinobesuch nach dem Verbot

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Viertes Kapitel: Publikumsverhalten in deutschen Kinos 1939 - 1942

  1. Kino und Krieg
    1. Deutsch-polnische Filmbeziehungen vor dem Krieg
    2. Filmpropaganda zur Vorbereitung des Überfalls
    3. Der Kriegsbeginn
      1. Besucheransturm in den Kinos
      2. Verhaltensmaßregeln in Spielform: "Tran und Helle"
    4. Schwindendes Interesse an den Wochenschauen
  2. Das Publikumsverhalten in den eroberten Gebieten
    1. Kino in den "eingegliederten" Gebieten
    2. Kino im Generalgouvernement
  3. Kinoalltag in den ersten Kriegsjahren
    1. Lebensmittelversorgung und der Film
    2. Auseinandersetzung um den amerikanischen Film 1940/41
    3. Wiederentdeckung der "jugendgefährdenden Kraft" des Kinos
      1. Die Zunahme des jugendlichen Kinobesuchs
      2. Kinos als Treffpunkte oppositioneller Jugendgruppen
      3. "Jugendgefährdung" durch erotische Filme
      4. "Jugendgefährdung" durch den amerikanischen Film
  4. Filmische Propagierung von "Erbgesundheitspolitik" und Krankenmord

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Fünftes Kapitel: Publikumsverhalten in deutschen Kinos 1942 - 1945

  1. Film und Kino nach dem Überfall auf die Sowjetunion
    1. Die Kontinuität antibolschewistischer und antirussischer Propaganda
    2. Nahrungsmittelkrise und das Kino
    3. Schein der Normalität
  2. "Fremdarbeiter" und die Propaganda zur "Europäisierung" des Krieges
    1. Kinosituation der Fremdarbeiter bis zum Herbst 1943
    2. Veränderung der Propaganda nach dem "Stalingradschock"
    3. Das Scheitern der Integrationsbemühungen
      1. Zivilarbeiter aus westlichen Staaten in deutschen Kinos
      2. Filmvorführungen in Ostarbeiterlagern
  3. Kino im Untergang
    1. Aufrechterhaltung des Spielbetriebs
    2. Desintegrationserscheinungen
    3. Wirkung der Greuel- und Durchhaltepropaganda

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Sechstes Kapitel:
Zwischen Volkserziehung und Amüsierbetrieb - Erfolge und Grenzen der nationalsozialistischen Filmpolitik

  1. Das Scheitern der "Meinungsforschung" und der "Publikus"
  2. Homogenisierung oder Differenzierung des Medienkonsums?
  3. Kinoprotest und Herrschaft
  4. Kino und Krieg
  5. Integration und Auflösung
  6. Resümee

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Quellen- und Literaturverzeichnis
Register

[Umschlag]
 
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